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	<title>Kerzen</title>
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	<description>Die Geschichte der Kerzen auf candle source</description>
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		<title>Aus was besteht eine Kerze?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:15:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Kerze besteht im Allgemeinen aus einem Docht und einem Körper, der brennt. Dieser Brennkörper wird aus Paraffin, Stearin, Bienenwachs oder aus deren Mischung hergestellt. Paraffin ist eine Kohlenwasserstoffverbindung, die man durch ein aufwendiges Verfahren aus Erdöl gewinnt. Festes Paraffin weist eine Schmelztemperatur von etwa 50-60 °C auf und zeichnet sich durch eine durchscheinende, weiße, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kerze besteht im Allgemeinen aus einem Docht und einem Körper, der brennt. Dieser Brennkörper wird aus Paraffin, Stearin, Bienenwachs oder aus deren Mischung hergestellt. Paraffin ist eine Kohlenwasserstoffverbindung, die man durch ein aufwendiges Verfahren aus Erdöl gewinnt. Festes Paraffin weist eine Schmelztemperatur von etwa 50-60 °C auf und zeichnet sich durch eine durchscheinende, weiße, feste Masse aus. <span id="more-16"></span>Alle Paraffine sind reaktionsträge, wasserabweisend, sehr beständig gegen weitere chemische Substanzen und werden im Vergleich zu Ölen oder Fetten nicht ranzig. Zudem lässt sich Paraffin nicht mit einem Streichholz entzünden, denn hierbei werden viel höhere Temperaturen benötigt. Stearin ist eine Mischung aus Palmitin- und Stearinsäure, schmilzt bei rund 52-60 °C und weist ein fantastisches Brennverhalten auf. Durch das Mischen von Stearin und Paraffin werden die ausgezeichneten Eigenschaften dieser beiden Substanzen zusammengeführt. Bienenwachs stellt ein organisches Material dar und wird durch gewisse Verfahren gereinigt. Dabei bleibt die chemische Zusammensetzung jedoch erhalten, welche beim Brennen der Kerze den typischen Geruch verbreitet. Der Docht beweist sich als „Seele“ der Kerze. Seine Qualität ist ausschlaggebend für das gute Brennen einer Kerze. Dochte werden überwiegend aus Baumwolle oder anderen natürlichen Fasern hergestellt. In der Regel unterscheidet man zwischen einem Flach- und einem Runddocht. Damit eine Kerze beim Brennen nicht tropft oder rußt, müssen Docht und Brennkörper aufeinander abgestimmt sein.</p>
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		<title>Die Herstellung von Kerzen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:15:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt verschiedene Methoden um Kerzen herzustellen. Im Allgemeinen werden sie durch Pressen, Gießen, Aufgießen, Ziehen, Tauchen, Kneten oder Wickeln angefertigt. Die günstigste Methode, um Kerzen herzustellen, ist das Pressen der Kerzen. Hierbei wird ein Pulver aus Wachs in einem Zylinder unter enormen Druck von zwei Stempeln gepresst, wodurch sich das Pulver verhärtet. Dieser entstandene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Methoden um Kerzen herzustellen. Im Allgemeinen werden sie durch Pressen, Gießen, Aufgießen, Ziehen, Tauchen, Kneten oder Wickeln angefertigt. Die günstigste Methode, um Kerzen herzustellen, ist das Pressen der Kerzen. Hierbei wird ein Pulver aus Wachs in einem Zylinder unter enormen Druck von zwei Stempeln gepresst, wodurch sich das Pulver verhärtet. <span id="more-14"></span>Dieser entstandene Rohling wird noch getaucht und schon ist die Kerze fertig. Beim Kerzengießen wird flüssiges Wachs in verschiedene Formen gegossen. Diese können aus Gips, Kunststoff oder Metall sein und weisen auch unterschiedliche Formungen auf. Aufwendigere Kerzen, wie beispielsweise Figuren, werden in Silikonformen gegossen. Eine weitere Gießmethode stellt das Aufgießen dar. Hierbei werden die Kerzen vom Docht an aufgegossen. Somit werden diese ständig dicker bis zur passenden Größe. Beim Ziehen wird ein Dochtstrang durch flüssiges Wachs gezogen. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Größe der Kerze erreicht ist. Ähnlich dem Ziehverfahren ist die Tauchmethode. Hier wird der Docht in Wachs getaucht, bis die gewünschte Kerze entstanden ist. Das Kneten ist mitunter das älteste Herstellungsverfahren der Wachskerzen. Hierbei wird Bienenwachs per Hand über einen Docht geknetet. Anschließend wird die Oberfläche durch Rollen in Form gebracht. Besonders zur Herstellung von Bienenwachskerzen eignet sich die Wickelmethode, da Bienenwachs in Form von Wabenplatten erhältlich ist. Bei Wickeln der Kerzen werden diese Platten erwärmt und um einen Docht gewickelt.</p>
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		<title>Wie brennt eine Kerze?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:14:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So schlicht eine Kerze auch aufgebaut ist, so kompliziert und aufregend ist ihre Funktionsweise. Wie bei jedem anderen Feuer auch (rasche chemische Verbrennung) müssen drei Komponenten als Voraussetzung zum Brennen vorhanden sein: Sauerstoff, Wärme und Material zum Verbrennen. Bei Raumtemperatur weist der Brennkörper einer Kerze einen beständigen Aggregatszustand auf und ist somit nur schwer entzündbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schlicht eine Kerze auch aufgebaut ist, so kompliziert und aufregend ist ihre Funktionsweise. Wie bei jedem anderen Feuer auch (rasche chemische Verbrennung) müssen drei Komponenten als Voraussetzung zum Brennen vorhanden sein: Sauerstoff, Wärme und Material zum Verbrennen. Bei Raumtemperatur weist der Brennkörper einer Kerze einen beständigen Aggregatszustand auf und ist somit nur schwer entzündbar. <span id="more-12"></span>Wird Wärme durch ein Streichholz zugeführt, verflüssigt sich der Brennstoff des Dochtes und der Spitze der Kerze bei etwa 60 °C. Der Docht saugt nun den beständigen Teil der Brennstoffmoleküle auf. Durch die Energie der Wärme, welche die Zündquelle abgibt, verdampft der Brennstoff bei etwa 300 °C und wird folglich an die Luft freigegeben. Hier reagieren nun die Sauerstoffmoleküle mit den Brennstoffmolekülen. Bei dieser Reaktion bilden sich Licht und Wärme. Die dabei entstandene Wärme hält den Prozess am Laufen. Das heißt, Brennstoff wird ständig verflüssigt oder verdampft und reagiert dementsprechend mit dem Luftsauerstoff. Durch die Kohlenstoff- und Wasserstoffmoleküle des Brennstoffs entsteht die blaue und gelbe Farbe der Flamme. Die blaue Farbe wird durch die Reaktion der Wasserstoffmoleküle erzeugt, die gelbe Farbe hingegen entsteht bei der Verbindung der Kohlenstoffmoleküle mit dem Luftsauerstoff. Hauptsächlich entstehen bei der Verbrennung des Brennstoffs Kohlendioxid, Wasserdampf und Ruß (nicht verbrannte Kohlenstoffmoleküle). Diese sind jedoch sehr stark konzentriert, dass sie sich selbst mit Messgeräten kaum nachweisen lassen. In den 80er Jahren wurde in Versuchslaboren die Abgabe von Schadstoffen der Kerzen geprüft. Dabei ließen sich jedoch keine schädlichen Konzentrationen nachweisen.</p>
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		<title>Der sichere Umgang mit Kerzen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:13:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch wenn brennende Kerzen eine offene Zündquelle darstellen, sind sie nicht grundlegend gefährlich. Beachtet man einige Regeln, bleiben Kerzen das, was sie sein sollen: ein Symbol der Gemütlichkeit. Kerzen werden in der Regel in Kerzenständern oder Laternen befestigt, somit haben sie einen guten Halt und die Gefahr des Umfallens wird gehemmt. Damit man die Flamme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn brennende Kerzen eine offene Zündquelle darstellen, sind sie nicht grundlegend gefährlich. Beachtet man einige Regeln, bleiben Kerzen das, was sie sein sollen: ein Symbol der Gemütlichkeit. Kerzen werden in der Regel in Kerzenständern oder Laternen befestigt, somit haben sie einen guten Halt und die Gefahr des Umfallens wird gehemmt. <span id="more-10"></span>Damit man die Flamme sicher löschen kann, sind Kerzenlöscher erhältlich. Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt mit brennenden Kerzen gelassen werden. Verbote oder Anweisungen sind hier meistens nicht sinnvoll. Kindern sollte man erklären, wie gefährlich brennende Kerzen sind. Daher ist es ratsam, ihnen bei passender Gelegenheit eine Kerze aufstellen und anzünden zu lassen. Brennende Kerzen sollten in keinem Fall ohne Aufsicht weiterbrennen. Beim Verlassen des Zimmers müssen diese gelöscht werden. Denn von der Flamme einer Kerze bis zum totalen Brand eines Zimmers vergehen im schlimmsten Fall keine zwei Minuten. Leicht entzündliche Materialien dürfen sich niemals in der Nähe einer brennenden Kerze befinden. Vor allem auf Gardinen wird hierbei oftmals nicht geachtet, die jedoch sehr gefährlich werden können. Auch weitere Wärmequellen sollten sich nicht in der Nähe der brennenden Kerze befinden. Beim Aufstellen vieler Kerzen sollte deshalb beachtet werden, dass hier ein Abstand von mindestens 15 cm eingehalten wird. Echte Kerzen als Christbaumbeleuchtung sind romantisch – aber auch sehr gefährlich! Am besten verzichtet man darauf und entscheidet sich für die elektrische Variante.</p>
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		<title>Bedeutung der Kerzen in der Religion</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:13:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den religiösen Vorstellungen unzähliger Kulturen wird der brennenden Kerze eine große Bedeutung geschenkt. Diese symbolisiert nicht nur bei den Christen die Seele, die dem dunklen Reich des Todes Helligkeit verschafft. Das Anzünden der Osterkerze im Christentum ist das Symbol der Auferstehung Christi aus dem Tod. In germanischen und nordischen Kulturen zündet man einige Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den religiösen Vorstellungen unzähliger Kulturen wird der brennenden Kerze eine große Bedeutung geschenkt. Diese symbolisiert nicht nur bei den Christen die Seele, die dem dunklen Reich des Todes Helligkeit verschafft. Das Anzünden der Osterkerze im Christentum ist das Symbol der Auferstehung Christi aus dem Tod. In germanischen und nordischen Kulturen zündet man einige Tage vor der Wintersonnwende ebenfalls eine Kerze an: die Julkerze.<span id="more-8"></span> Diese sollte die Sonne ermutigen und ihr Kraft zum Besiegen der Dunkelheit verschaffen, damit die Helligkeit wieder zurückkehren kann. Dieser alte Brauch der nordischen Bevölkerung lebt heute durch das Anzünden von Advents- oder Weihnachtskerzen bei den Christen weiter. Des Weiteren gelten Kerzen auch bei der Taufe, bei der Kommunion und bei der Firmung als christliches Symbol.</p>
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		<title>Die Entwicklung der Kerze</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:12:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Vorgänger der uns heute bekannten Kerzen kann man die einstigen Öl- und Talglampen nennen. Doch die Geschichte der Kerzen begann im Orient bereits vor mehr als 3000 Jahren. Die damaligen Kerzen wurden aus Hanf, Stroh und Schilfrohr hergestellt und lassen sich mit den Wachskerzen, die wir heute kennen, kaum vergleichen. Etwa seit dem 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Vorgänger der uns heute bekannten Kerzen kann man die einstigen Öl- und Talglampen nennen. Doch die Geschichte der Kerzen begann im Orient bereits vor mehr als 3000 Jahren. Die damaligen Kerzen wurden aus Hanf, Stroh und Schilfrohr hergestellt und lassen sich mit den Wachskerzen, die wir heute kennen, kaum vergleichen. Etwa seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. wurden von den Römern Pech-, Talg- und Wachskerzen verwendet. Da christliche Kirchen einen großen Bedarf an Kerzen hatten, stellte Bienenwachs im Mittelalter ein sehr bedeutendes Handelsgut dar. Diesen Kerzenrohstoff konnten sich allerdings nur die Kirchen und die Adelshäuser leisten, da dieser zur damaligen Zeit noch sehr teuer war. Bienenwachs war sogar so wertvoll, dass er zudem als Zahlungsmittel akzeptiert wurde. Normale Bürger konnten sich Wachskerzen natürlich nicht leisten und mussten sich daher mit Kienspänen oder Talgkerzen zufriedengeben. Diese Kerzen aus Talg stellte man aus Rinderfettgewebe oder Hammeltalg her und wurden „Unschlittkerzen“ genannt. Im Nordwesten von Europa bezeichnete man sie auch als „Binsenlichter“. Durch das verwendete Fett und den Talg verbreiteten diese Unschlittkerzen natürlich einen abscheulichen Geruch, den die Menschen damals jedoch gerne in Kauf nahmen, um überhaupt bei Dunkelheit ein Licht zu haben. Zudem musste bei diesen Kerzen der Docht noch ständig gekürzt werden. Mit diesem „Schneuzen“, wie dieses Kürzen auch genannt wurde, vermied man das Tropfen und das Rußen der Kerzen. Bereits seit 1061 ist eine Innung der Lichtzieher aus Frankreich bekannt. Rund 300 Jahre später wurde die Innung der Kerzengießer in Hamburg gegründet. Seit dem späten Mittelalter gab es auch in London zwei Gesellschaften der Kerzenhändler: die Talgkerzenhändler und die Wachskerzenhändler. Im 17. Jahrhundert wurden Talgkerzen dann mit Arsenik geweißt, was natürlich sehr gesundheitsschädlich war. Dies verbesserte sich allerdings, als man 1725 Walrat als Kerzengrundstoff einsetzte. Walrat wurde aus dem Öl der Knochenschädel von Pottwalen gewonnen und verlieh den Kerzen einen natürlichen Glanz. Diese glänzenden weißen Kerzen stellten jedoch damals noch einen gewissen Luxus dar, der vorerst lediglich der reicheren Gesellschaft vorbehalten war. Erste große Produktionsstätten für Kerzen entstanden Ende des 18. Jahrhunderts. Somit verbreiteten sich Kerzen nun langsam unter dem gesamten Volk. Durch die Entdeckung der Rohstoffe Paraffin und Stearin im 19. Jahrhundert, die sich zur Herstellung der Kerzen eigneten, wurden Kerzen nun endlich zu einem für jedermann erschwinglichen Gebrauchsgegenstand. Auch die ständige Weiterentwicklung der Docht-Beschaffenheit verbesserte die Leuchteigenschaften der Kerzen erheblich. Heute sind Kerzen in unglaublich vielen Formen und Farben, und sogar mit Duft erhältlich. Obwohl sie längst nicht mehr als Lichtquelle dienen müssen, sind sie als äußerst beliebter Gegenstand aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.</p>
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